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So sieht die künftige Endhaltestelle in Brünnen beim Freizeitzentrum Westside aus.
2009
Am 21. November 2009 wird die neu errichtete Bethlehembrücke über die Bahnstrecke Bern - Neuenburg nach rund 8 monatiger Bauzeit wieder dem Verkehr und der Bevölkerung mit einem kleinen Fest übergeben.
Am 27. Juni wird der neu gestaltete Loryplatz mit einem Quartierfest und dem Dampftram eingeweiht. Gleichzeitig ist auch Halbzeit der Bauarbeiten.
In der Nacht vom 15. auf den 16. April findet eine öffentliche Baustellennacht bei der Bethlehembrücke statt. Mehrere hundert Personen verfolgen die spektakulären Abbrucharbeiten an der Bethlehembrücke bis spät in die Nacht.
Anfangs April starten die Bauarbeiten im Abschnitt Holligen zwischen Loryplatz und Ausserholligen.
Anfangs März werden die Gleisbauarbeiten in Bethlehem wieder aufgenommen. Am 23. März beginnen die Abbrucharbeiten an der Bethlehembrücke über die Bahnstrecke Bern-Neuenburg. Die Brücke wird komplett demontiert und anschliessend wieder aufgebaut. Die Brücke bleibt während rund sieben Monaten für den Autoverkehr gesperrt.
2008
Mitte November werden die Intensivbauarbeiten des ersten Baujahres planmässig abgeschlossen. Damit sind die Gleise auf den drei Abschnitten Brunnmatt - Loryplatz, Tramrampe - Haltestelle Höhe bzw. Haltestelle Stöckacker sowie Holenackerplatz - Brünnen Bahnhof verlegt. Im Winter finden Fertigungstellungsarbeiten sowie Vorbereitungsarbeiten für die Bauphase 2009 statt.
Am 13. September wird mit einem grossen Eröffnungsfest das neue Stadtquartier Brünnen eingeweiht. Dabei erlebt das Tram Bern West seine "Jungfernfahrt": Zwischen der künftigen Endhaltestelle der Linie nach Brünnen, der S-Bahn-Station Brünnen, und der Haltestelle Gäbelbach (Ansermetplatz) verkehrt das Berner Dampftram zur grossen Freude des Publikums. Vor Ort ist auch der Infobus Tram Bern West, der auf grosses Interesse stösst.
Am 14. April beginnt die erste Intensivbauphase für das Tram Bern West im Strassenraum im Bereich der Unterführung. Damit verbunden sind die ersten Umleitungen für den Auto- und den öffentlichen Verkehr.
Der offizielle Spatenstich am 10. April beim Schulhaus Höhe wird zu einem kleinen Volksfest. Zahlreiche Leute aus der Bevölkerung wohnen dem offiziellen Spatenstich durch Regierungsrätin Barbara Egger, Gemeinderätin Regula Rytz und BERNMOBIL-Direktor René Schmied bei der Haltestelle Unterführung bei. Der Bau des Tram Bern West dauert bis Oktober 2010.
Vom 25.- 27. März wird der Dorfbrunnen Bümpliz im Kreisel beim Bienzgut demontiert, um dem Tram Platz zu machen. Er wird während den nächsten zwei Jahren sorgfältig restauriert und nach Beendigung der Bauarbeiten von Tram Bern West vor der Apotheke Gurtner in unmittelbarer Nähe des alten Standortes wieder aufgestellt werden.
2007
Am 23. November werden in Brünnen im Rahmen der Erschliessung von Westside und der Wohnüberbauung Brünnen die ersten Tramschienen verlegt.
Die Baubewilligung für Tram Bern West wird Ende September rechtskräftig, da keine Beschwerde gegen das Projekt eingereicht wurde. Damit ist der Weg für den Bau von Tram Bern West endgültig frei.
Am 15. August gründen die drei Bauherren BERNMOBIL, Stadt Bern und Energie Wasser Bern (ewb) ddie Tram Bern West AG: Diese hundertprozentige Tochtergesellschaft von BERNMOBIL wird das Tram Bern West bauen.
Das Bundesamt für Verkehr erteilt am 9. August die Baubewilligung für Tram Bern West. Bis auf zwei Einsprachen konnten alle der 59 eingegangenen Einsprachen durch Einigung erledigt werden.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nehmen in der kantonalen Volksabstimmung vom 17. Juni den kantonalen Kredit für Tram Bern West mit grosser Mehrheit an: 69.55% stimmen Ja, sämtliche Amtsbezirke nehmen die Vorlage an und auch der Stadtteil VI Bümpliz/Bethlehem stimmt dem Tram Bern West erstmals knapp zu. Damit ist die letzte politische Hürde übersprungen und die Finanzierung des Tram Bern West gesichert.
Der Bund dehnt am 12. Juni die Infrastrukturkonzession von BERNMOBIL auf die neue Linienführung im Bereich Ausserholligen-Bethlehemstrasse-Murtenstrasse aus.
Am 22. März beschliesst der Grosse Rat mit 140 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung den kantonalen Kredit über Fr. 33.37 Mio. an das Tram Bern West. Gleichzeitig unterstellt er diesen Beschluss dem obligatorischen Referendum. Der Regierungsrat legt den Abstimmungstermin auf den 17. Juni fest.
Die Steuerungskommission des Grossen Rates unterstützt im Februar den Kredit für den Bau einer neuen Tramlinie im Westen der Stadt Bern einstimmig. Sie ist der Auffassung, dass das Projekt Tram Bern West einem Bedürfnis entspricht.
Im Januar beschliesst der Regierungsrat, dem Grossen Rat einen Kredit über Fr. 33.37 Mio. an den Bau von Tram Bern West zu unterbreiten.
2006
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Bern stimmen mit 70,3% Ja zu 29.7% Nein dem städtischen Beitrag von Fr. 26 Mio. an die Neuauflage von Tram Bern West überwältigend zu. Auch im Stadtteil VI Bümpliz/Bethlehem steigt die Zahl der Ja-Stimmen deutlich an; er lehnt das Tram Bern West aber immer noch knapp mit 53% Nein- zu 47% Ja-Stimmen ab.
Der Berner Stadtrat beschliesst am 17. August 2006 mit überwältigendem Mehr von 57 zu 3 Stimmen den städtischen Beitrag von Fr. 26 Mio. an das Tram Bern West.
Vom 22. Juni bis 28. August 2006 liegen die geänderten Pläne für jedermann öffentlich auf.
Der Gemeinderat der Stadt Bern beschliesst am 10. Mai, das Projekt Tram Bern West mit 26. Mio. Franken zu unterstützen.
Ende April werden die geänderten Pläne dem Bundesamt für Verkehr für die Plangenehmigung eingereicht.
2005
Die Behördendelegation beschliesst im Dezember nach Anhörung der betroffenen Bevölkerung, an der ursprünglichen Linienführung durch die Bottigenstrasse festzuhalten.
Am 2. Dezember veröffentlicht der Bundesrat die Botschaft für die Schaffung eines Infrastrukturfonds. Der Bund will das Tram Bern West als dringliches Projekt im Agglomerationsverkehr mit 65 Mio. Franken unterstützen.
Im August spricht sich die Behördendelegation für eine Tramlösung aus und legt die neue Linienführung fest. Für eine bessere Erschliessung des Kleefelds-Quartiers in Bümpliz sollen aber noch weitere Varianten auf dem Bümplizer-Linienast geprüft werden.
Ende Juni regt die Begleitkommission an, die Tramführung im Gebiet Bümpliz genauer zu prüfen. Insbesondere soll die Erschliessung des Kleefelds noch einmal geprüft werden.
2004
Im Juni verlangen verschiedene Vorstösse im Grossen Rat, neue Lösungen für eine bessere Verkehrserschliessung im Westen Berns zu suchen.
Am 16.Mai verwirft die Berner Stimmbevölkerung den Kantonsbeitrag mit einer knappen Nein-Mehrheit von 50,4 % der Stimmen. Alle Arbeiten für das Tram Bern West werden sofort gestoppt.
2003
Im November stimmt die Stadt Bern in einer Volksabstimmung dem städtischen Beitrag mit einer Mehrheit von fast zwei Dritteln zu. Die Bevölkerung in Bümpliz und Bethlehem lehnt die Vorlage mehrheitlich ab.
Mit 140 Ja zu 11 Nein stimmt der Grosse Rat am 10. September dem Kantonsbeitrag an das Tram Bern West mit grosser Mehrheit zu.
Der Stadtrat der Stadt Bern stimmt dem Beitrag der Stadt Bern von 18,5 Mio. Franken am 4. September 2003 mit 50 Ja- zu 13 Nein-Stimmen zu.
2002
Das Projekt wird im November beim BAV zur Plangenehmigung eingereicht, die öffentliche Auflage wird eröffnet.
Der Stadtrat beschliesst im Februar einen Projektierungskredit von Fr. 230'000.— für flankierende Massnahmen.
Das Bundesamt für Verkehr nimmt das Tram Bern West ins Schwerpunktprogramm für den öffentlichen Agglomerationsverkehr auf. Das Tram Bern West kann damit auf namhafte Bundesmittel zählen.
2000-2003
An insgesamt sechs Quartierforen wird die Planung für das Tram Bern West mit der betroffenen Bevölkerung ausgiebig diskutiert.
2000
Ein Ideenwettbewerb für die städtebauliche, verkehrstechnische und betriebliche Einpassung des Trams Bern West in den bestehenden Strassenraum wird lanciert.
1999
Der Kanton setzt eine Behördendelegation unter der Leitung von Frau Regierungsrätin Dori Schaer-Born ein, die den Projektauftrag erteilt.
1998
Der Gemeinderat beantragt beim Kanton die Umstellung der Trolleybuslinien 13 und 14 auf Trambetrieb. Der Kanton veranlasst eine unabhängige Wirtschaftlichkeitsrechnung, die zum Schluss kommt, dass das Tram wirtschaftlicher als der Trolleybus ist.
1997
Der Gemeinderat Bern genehmigt die generelle Linienführung des Trams Bern West. Der Quartierverein Bümpliz Bethlehem (QBB) stimmt der generellen Linienführung und der weiteren Planung zu
1995
Der Stadtrat Bern genehmigt einen Planungskredit von Fr. 250'000.-- für das Vorprojekt Tram Bern West.
1918
Die Idee eines Trams nach Bümpliz wird im Gemeinderat Bümpliz als unerledigt abgetan.
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